Hüfte

Die Hüfte

Die Hüfte wird  besonders beim Laufen ständig belastet und muss daher Einiges aushalten. Wer eine Hüfterkrankung wie z. B. Hüftarthrose (Knorpelverschleiß), Impingement (knöcherne Anbauten im Hüftkopf oder der Hüftpfanne), Hüftfehlstellung oder eine Verletzungen im Hüft- oder Beckenbereich hat, weiß wie unerträglich die Schmerzen sein können, die Beweglichkeit einschränken und die Lebensqualität erheblich negativ beeinflussen.

Dabei können die Ursachen der Hüfterkrankung sehr unterschiedlich sein. Bei Schmerzen im Hüftbereich ist es äußerst wichtig, möglichst rechtzeitig den Ursachen auf den Grund zu gehen, um, soweit möglich, ein Fortschreiten der Erkrankung durch eine geeignete arthroskopische oder offenen Hüftoperation zu verhindern. Hier gilt: je früher behandelt wird, desto größer die Chance, dass das Gelenk erhalten bleibt und die ggf. notwendige Implantation einer Hüftprothese solange wie möglich hinaus geschoben werden kann.

Arthroskopische und offene Hüftoperationen

Neben der klassischen offenen Hüftoperation existiert heute die Hüftarthroskopie (Gelenkspiegelung). Dies ist ein minimal-invasiver Eingriff, eine sogenannte Schlüssellochoperation.

Die Hüftarthroskopie ist eine für den Patienten im Vergleich zur offenen Hüftoperation schonende Operationsmethode, da sie mit wenigen kleinen Schnitten auskommt und der Patient dadurch schneller wieder genesen kann.

Es ist ein relativ junges Verfahren, das bei vielen Erkrankungen, insbesondere bei beginnenden Gelenkverschleiß, Sportverletzungen der Hüfte oder nach Unfällen von mir seit Jahren erfolgreich praktiziert wird.

Auch als Untersuchungsmethode ist die Hüftarthroskopie wichtig und hat sich bewährt. Diese Operationsmethode zeigt dem behandelnden Operateur den konkreten Zustand des Gelenks und ermöglicht bei rechtzeitiger Vorstellung des Patienten, die Ursachen der Hüfterkrankung zu erkennen und auch gleich zu behandeln und bestenfalls den Knorpelverschleiß zu stoppen.

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Die Hüftprothese

Die häufigste Hüfterkrankung ist die Hüftarthrose (Coxarthrose), die in der Regel ab einem Lebensalter von 50 Jahren auftritt. Der bei der Erkrankung auftretende Knorpelverschleiß beginnt schleichend. Zunächst schmerzt die Hüfte nach Ruhezeiten (Anlaufschmerz). Später schmerzt die Hüfte ständig, auch nachts.

Hüftarthrose ist nicht heilbar, im fortgeschrittenen Stadium, wenn die Schmerzen unerträglich sind bzw. die Hüfte zunehmend versteift, kann nur noch die Implantation einer Hüftprothese helfen, eine merkliche Besserung der Beschwerden und die Beweglichkeit der Hüfte wieder zu erlangen.

Es existieren viele verschiedene Modelle von Hüftprothesen in vielen verschiedenen Materialien und Größen (z. B. Standardgröße, Kurzschaftprothese).

Neben der Auswahl der Hüftprothese, ist es wichtig, wie die Hüftprothese verankert werden kann. Dabei unterscheidet man zwischen zementfreier Hüftprothesen, zementierten Prothesen und einer Hybridversorgung.

Für jeden Patienten muss individuell, insbesondere in Abhängigkeit vom Alter, Krankheitsbild und Knochenzustand, die optimale und passgenaue Hüftprothese und Verankerungsart gefunden werden.

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Behandlung der Erkrankungen der Hüfte in meiner Praxis

Je nach Art und Schweregrad der Erkrankung stehen eine Vielzahl von konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten wie z. B. die Arthroskopie, gelenkerhaltende Operationen oder bei schweren Erkrankungen der Hüfte die Implantation einer Hüftprothese zur Verfügung.

In meiner Sprechstunde berate ich Sie daher ausführlich welche Therapiemöglichkeiten und welche Operationsmethode bei Ihrer Erkrankung möglich sind und welche Alternativen und Risiken bestehen.

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